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Neue Ausstellung im Diözesanmuseum: HAV

Am 25. Mai eröffnet eine Sonderausstellung über Fischerei, Menschen und Landschaft auf Lolland in der Steinzeit und neueren Zeiten.

„Wir wollten eine Ausstellung machen, die zeigt, dass es einen roten Faden zwischen Vergangenheit und Gegenwart gibt. Dass, obwohl Tausende von Jahren vergangen sind, ein steinzeitlicher Fischer und ein zeitgenössischer Küstenfischer sich verstehen würden“, sagt Marie Brinch, Archäologin und eine der Verantwortlichen für die neue Sonderausstellung im Diözesanmuseum in Maribo.

Wenn man auf einer Insel lebt, ist das Meer nie weit entfernt. Es ist Teil der Geographie sowie der Psychologie. Das Meer war uns schon immer wichtig, und in praktisch allen Geschichten über Lolland spielt das Meer eine wichtige Rolle – als Lebensgrundlage und Ressource, als Lebensader.

Das Meer hat Lollands Landschaft und Entwicklung seit der ersten Besiedlung durch die Steinzeitmenschen geprägt. An der Küste verweben sich Alt und Neu. Hier treffen sich die Vergangenheit und die Menschen von heute über das, was seit jeher der wichtigste Teil des Lebens an der Küste ist: die Fischerei.

„Ein Teil der Ausstellung erzählt vom Leben an Lollands Südküste in der Steinzeit. Es basiert auf den Erkenntnissen und Erkenntnissen, die die Ausgrabungen in Rødbyhavn in den letzten 10 Jahren hervorgebracht haben. In unserer großen Ausstellung LOLA erzählen wir ein wenig vom Angeln, aber im HAV wird diese Geschichte mehr entfaltet“, sagt Marie Brinch.

„Das andere Bein erzählt vom Leben an der Küste in jüngerer Zeit, genauer gesagt auf Albuen im 18. und 1900. Jahrhundert“, sagt Cecilie Bønnelycke, Geschichten und Verantwortliche für die jüngste Zeit der Sonderausstellung. „Das Museum Lolland-Falster verfügt über eine große Sammlung von Fanggeräten, die seit Generationen von der alten Fischerfamilie am Ellbogen, der Familie Gunnersen, verwendet werden. Einige der Geräte sind mehrere hundert Jahre alt und erzählen vom Leben als Fischer auf dem Elbow über mehrere Generationen hinweg. Und sie wurden noch nie zuvor ausgestellt.“

Die beiden Geschichten verbindet eine Gemeinsamkeit: Beide erzählen vom Leben mit dem Meer als Nachbarn im Guten wie im Schlechten, und beide haben die Fischerei als bedeutende Nahrungsquelle.

„Und dann gibt es noch viele der heutigen Fanggeräte, die ihre Wurzeln in der Steinzeit haben“, sagt Marie Brinch. „Die Materialien sind unterschiedlich, die Form vielleicht weiterentwickelt, aber das Prinzip und die Funktion sind gleich. Wir hoffen, dass es unterwegs ein paar Aha-Erlebnisse für die Gäste schaffen kann - zumindest für uns! ”

Die Ausstellung HAV ist ab dem 25. Mai 2022 im Diözesanmuseum in Maribo zu erleben.

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